Das wichtigste Etappenziel, das wir erreicht haben, ist, dass die Bevölkerung in die Diskussion um die Entscheidungen mit einbezogen wird. Volksbefragungen - so sie ohne einseitige „Überzeugungsarbeit“ durch die Investoren, Betreiber oder Gemeinden - fair durchgeführt werden, sind für viele der Standorte zu begrüßen.
Für andere, wie zum Beispiel der Widmungsfläche Radlbachwald, sind sie abzulehnen, da dieses Projekt grundsätzlich gegen Europarecht (Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992) verstößt.
In diesem Fall wären die Bürgerinitiativen und Umweltschutzorganisationen bereit und darauf vorbereitet, die Bewilligung oder Umsetzung des Projektes auf europäischer Rechtsebene zu bekämpfen.
Was jetzt zu erwarten ist
Die Investoren und Gemeinden werden bis zur Volksbefragung alles an „Überzeugungsarbeit“ leisten, was ihnen möglich ist. Mit ihren prall gefüllten Kassen wird das sehr vieles sein: von "journalistischen" Beiträgen über „Informations"-Veranstaltungen zu Lockangeboten über behauptete „fixe“ Energiepreise. Und zuletzt werden noch die Bürgermeister - vor allem die mit eigenen Grundstücken innerhalb der Widmungsflächen - persönlich "überzeugen" wollen. Sie veröffentlichen jetzt schon auf Gemeindekosten ganzseitige "objektive Informationen" deren Inhalte zur Gänze aus der Werbeabteilung des Betreibers stammen.
Wir werden so gut wir können und mit unseren Mitteln die Bevölkerung weiter objektiv informieren und werden gegenüber der NÖ-Landesregierung unseren Alternativvorschlag (siehe unser Positionspapier) wiederholt vorbringen und diskutieren.
Wenn du Anregungen für uns hast oder unsere Arbeit unterstützen möchtest - wir sind für jede Ermunterung und Hilfe dankbar - dann schreibe uns doch bitte: info@dergegenwind.at
Falls du unsere Arbeit unterstützen möchtest, kannst du dies in der einfachsten Form hier tun:
Wir danken dir und allen, die mit ihrer Stimme für eine intelligentere Energiewende und den Schutz des Waldviertels einstehen und wünschen dir und deiner Familie einen schönen Advent!
Die Waldviertler sind intelligente Menschen, die selbst aktiv an Vorschlägen und Alternativen für eine bessere, klügere und verantwortungsvollere Energiewende gearbeitet haben.
Die Bügerinitiative derGEGENWIND hat diese in einem Positionspapier zusammengefasst.
Der Gegenwind ist groß: Mehr als 46.000 X NEIN! haben Bürgerinitiativen gegen die 5 geplanten Windkraftprojekte in den Wäldern des Bezirkes Waidhofen /Thaya gesammelt.
und laß deine Stimme hören:
Regierung, Betreiber und Bürgermeister wollen nur unser Bestes: Sie wollen unsere Wälder!
Die letzten Orte an denen die Menschen im Waldviertel noch Natur erleben können. Der letzte Schutz gegen den immer dramatischeren Verlust an Biodiversität. Sie werden dadurch für immer zerstört werden.
Brutpaare wie Schwarzstorch oder Seeadler im Radlbachwald sind als mögliche Verhinderer von Profit jetzt schon gefährdet:
Waidhofen, September 2023, am Stammtisch: "I muas no in Radlbachwoid, des Schwarzstorchnest owaschiassn.."
Alles nur für eines: Wirtschaft, Wachstum und Profit für Wenige - auf Kosten von uns Waldviertlern und auf Kosten unserer einzigartigen, schützenswerten Waldviertler Landschaft und Natur.
Auch wenn uns Waldviertlern der Wald oft so wenig auffällt, wie den
Fischen das Wasser, wir werden es sicher alle merken, wenn er fehlt.
Die Politik hat aus ihren gescheiterten Projekten gelernt. Damit wir - das Volk - ihnen nicht wieder in die Quere kommen, haben sie diesmal ihre Pläne so lange wie möglich unter der Decke gehalten. Gleichzeitig haben Sie Verfahrensabläufe so verkürzt, dass wir erst aufwachen sollten, wenn es zu spät ist.
In Ländern, die schon länger Erfahrung mit großen Windparkanlagen haben und wo die gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung - aber auch der Tiere - genauer untersucht wurde, fordern Ärzte, Universitätsstudien und Psychotherapeuten schon lange eine sogenannte „10H Regelung“.
Schau dir an, was Menschen die bereits Erfahrung mit diesen neuen Riesenwindrädern und diesen Industriewindparkanlagen haben, zu sagen haben:
Im Gegensatz zu Österreich erkennt man in Deutschland bereits, welche katastrophalen Folgen die Pläne der Windenergie-Industrie und der Politik für Natur und Gesellschaft haben.
Alle dargestellten Aspekte gelten in gleicher Weise für das Waldviertel
- Regierung hebelt dafür das Naturschutzgesetz aus
- wir verlieren nicht einen Wald, sondern ganze Regionen
- es geht ausschließlich ums Geld
...und die Betreiber verschweigen oder verharmlosen: Nicht einmal in unseren Häusern werden wir verschont sein vom direkten Lärm und vom permanent pulsierenden Infraschall. Infraschall ist der unhörbare Lärm der krank macht. Die Vibrationen des Windrades werden über den Boden als sogenannter Körperschall noch kilometerweit getragen.
Wir werden das Langzeitexperiment "Krankwerden durch Windräder" sein. Kein Betreiber oder Politiker wird uns eine gegenteilige Garantie geben - denn sie kennen die wissenschaftlichen Studien dazu - und schon gar nicht werden sie die Verantwortung übernehmen.
27. August 2023
Diese Landschaft
soll zerstört werden
Die Plattform "Lebenswertes Waldviertel"
informiert darüber was euch die Bürgermeister und die Betreiber über die Windenergie-Industrieparks in den Wäldern rund um Waidhofen an der Thaya nicht gesagt haben.
Schon gar nicht, dass sie ausschließlich zum Nutzen von Investoren und wenigen lokalen Profiteuren sein werden.